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DEAG und Manfred Hertlein gehen getrennte Wege

Posted by admin (admin) on 25.02.2017 at 17:33
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DEAG und Manfred Hertlein gehen getrennte Wege


Künftig nicht mehr Teil der DEAG-Familie: Manfred Hertlein  


Berlin - Die DEAG hat ihren Anteil an der in Würzburg ansässigen Manfred Hertlein Veranstaltungsgesellschaft veräußert, den sie über die gemeinsam mit Sony Music betriebene Gold Entertainment GmbH hielt.


Im August 2010 hatte die DEAG einen Mehrheitsanteil an Hertlein übernommen. Bis Ende Juni 2010 hatte noch die 7days music entertainment AG, die frühere 313music jwp AG, 45 Prozent an Manfred Hertleins Konzertagentur gehalten. Ende Juni 2010 kaufte Hertlein diese Anteile zurück, bevor Gold Entertainment 66,6 Prozent an der Würzburger Agentur übernahm. Hertlein hatte sich damals verpflichtet, für mindestens fünf Jahre als Geschäftsführer beim Unternehmen zu bleiben.


Mit der Beteiligung an Hertlein verliert die DEAG vor allem Künstler aus dem Schlagerbereich. so stehen bei Hertlein unter anderem Andreas Gabalier und die Amigos unter Vertrag. Hertlein ist aber auch mit Formaten wie "Rock Meets Classic" erfolgreich.


Allerdings will die DEAG nun die Anteile an Gold Entertainment auf 100 Prozent aufstocken. "Damit erhöht sie die Kontrolle in ihrem Family-Entertainment- und Schlagersegment und treibt die Entwicklung in diesem Segment voran", heißt es aus Berlin. "Durch diese Schritte wird es möglich, die DEAG-eigenen Formate in diesem Bereich wie zum Beispiel Disney On Ice und andere effizienter auszuwerten."


Desweiteren will der Konzern in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main künftig "eine höhere Anzahl" von Veranstaltungen, die die DEAG-Gruppe selbst produziert, auch selbst durchführen.


"Seit 2010 haben wir gemeinsam mit Manfred Hertlein und seinem Team viel erreichen können, und auch zukünftig werden wir ausgewählte Produktionen gemeinsam auf die Bühne bringen", sagt DEAG-Vorstand Christian Diekmann. "Dieser Schritt war nun jedoch wichtig, um unsere Möglichkeiten in diesem Segment besser nutzen zu können."

 


Quelle: MusikWoche - 13.02.2017

 

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