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ABBA - "In Japan - Ldt. Deluxe Edition"

Posted by admin (admin) on 15.11.2009 at 01:45
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ABBA - "In Japan - Ldt. Deluxe Edition"
 
 
Als ABBA im November 1978 erstmals Japan besuchten, waren sie so gut wie unbekannt. Über Nacht hatten Sie wohl einen so großen Eindruck auf die Japaner hinterlassen, dass diese nicht mehr genug von ABBA kriegen konnten.
 
 
ABBA - In Japan (Ltd. Deluxe Edition) - Release-Datum: 30.10.2009
 
 
Den größten Teil ihres Erfolgs hatten sie einer TV Show zu verdanken, bei der ABBA viele ihrer populärsten Songs performt haben - von "Waterloo", "S.O.S." und "Dancing Queen" bis hin zu "Take A Chance On Me", "Eagle" und "Summer Night City". Drei davon waren einzigartige Live-Performances, darunter auch "If It Wasn't For The Nights" als exklusives Preview auf das damals neu anstehende Album "Voulez Vous".
 
 
Dieses legendäre TV-Special gibt es jetzt erstmals auf DVD mit komplett remastertem Stereo Sound + Bonus Content inkl. der exklusiven Backstage Dokumentation u.v.m.
 
 
Ein Muss für jeden Fan!
 
 
 
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ABBAPop, deine Lieblinge. Buchstabe A wie ABBA. Damals wie heute ein Phänomen. Keine Milliarden-Angebote bringen ABBA zu einer Reunion. In den Charts sind sie sowieso, auch heute noch.
 
 
1977, ein Jahr der Wende: Demokratie in Spanien, Jimmy Carter wird Präsident der USA, Elvis stirbt, und Punk wird geboren, Apple trägt sich ins Firmenregister ein...
 

 

Millionen Pop-Fans tangiert das alles nicht, denn 1977 ist das Jahr der weltweiten ABBA-Manie. Ihr Eintreffen in Australien, wo ABBA eine zweiwöchige Tournee machen, wird zum Staatsbesuch. "SIE SIND DA!" titelt schlicht die Boulevardzeitung Daily Mirror über einem Foto der vier Schweden. Überall Fans, tausende, darunter Eltern mit Kindern im Pyjama, nachts in der Empfangshalle des Sydneyer Flughafens. 25.000 warten zehn Stunden vor ABBAs Auftritt im monsunartigen Regen, um einen guten Platz zu bekommen. Die von ABBA benutzte Hotelbettwäsche wird zu Höchstpreisen versteigert. Auf dem Highway: Eine Frau legt ihr Baby auf die Fahrbahn, damit der passierende ABBA-Konvoi anhalten muss und sie ein Autogramm erhascht. Nicht mal auf See sind ABBA sicher, Boote mit TV-Teams setzen an zum Entern. Überall hält man ihnen Mikrophone vor die Nase, fotografiert, filmt. Agnetha und Anni-Frid wollen live, vor laufender Kamera kein Englisch sprechen. Auf den Pressekonferenzen: platte Fragen. Hat Agnetha den sexysten Hintern im Pop? "Woher soll ich das wissen?", antwortet die damals 26jährige. "Ich habe ihn nie gesehen." Die Tour hat einen nachhaltigen Effekt auf das blonde ABBA-Girl. Inmitten der hysterischen Menschenmengen läuft es Frau Fältskog kalt den Rücken herunter. "Es gibt nur einen schmalen Grat zwischen ekstatischem Jubel und Bedrohung", zitiert ABBA-Biograf Carl Magnus Palm sie in seinem Buch "Bright Lights, Dark Shadows - The Real Story of Abba". "Blitzartig kann das umschlagen. Ich glaube nicht, dass einen so etwas unberührt lässt. Deine Persönlichkeit ändert sich, etwas ändert sich in dir, so etwas kann eine Quelle von Phobien werden."

 

Alles hatte so beschaulich angefangen, im schönen Nachkriegs-Schweden der 1960er. Björn und Benny, erfolgreiche Musiker bei den Hootenannys und einem Beatles-Klon namens Hepstars, treffen einander immer wieder in der Hotelbar, schreiben irgendwann ihren ersten gemeinsamen Song. Björn verliebt sich in Agnetha. Benny und Anni-Frid kommen zusammen. Man kennt sich im schwedischen Showbusiness. Beide Frauen haben erfolgreiche Solokarrieren vorzuweisen. Agnetha gilt als die schwedische Connie Francis, Anni-Frid ist die schwedische Eartha Kitt. Die Paare machen Urlaub auf Zypern und kehren als ABBA zurück. Auftritt Stig Anderson: vollblütiger Musikmanager, der das authentische Potential des Doppelpärchens vermarktet, dass es knarzt. Auch Bärchen Benny muss sich nun in knallenge einteilige Satinanzüge mit Lametta-Schulterklappen zwängen. 1974 gewinnen ABBA den Eurovision Song Contest, nehmen die Hürde zum internationalen Erfolg. ABBA ist die erste Band vom Festland Europas, für die sich Pop-verwöhnte Briten und US-Amerikaner interessieren, zahllose Artikel über ABBAs "Euro-Pop" erscheinen in der angelsächsischen Presse. Auf den Zug springen die Silver Convention und Harpo ("Movie Star"), die George Baker Selection ("Paloma Blanca") und Griechen-Crooner Demis Roussos - heute alle unter ferner liefen im Vergleich zu ABBA.
 
 
ABBA sind ein Phänomen! ABBA sind Antichristen der britischen Prog-Bewegung. Aber: Ihr luftiger, knuspriger, lustiger Pop erfüllt die künstlerischen Kriterien der Beatles (Melodie), der Beach Boys und Phil Spectors (Sound, Produktion). Daran kommt kein Musikjournalist vorbei. Die damaligen, nach Fish&Chips riechenden Kreationen britischer Rockpop-Bands wie Sweet oder Sailor - spielend übertrumpft sie das Schweden-Quartett. Als die Single "Mamma Mía" 1975 die Hitparade anführt, halten das ABBA-Niveau gerade mal "Bohemian Rhapsody" von Queen und "Both Ends Burning" von Roxy Music. Dass ABBA dann auch noch aus zwei echten Liebespaaren bestehen, "die im Hotelzimmer wahrscheinlich echten Sex haben", toppt in der Tabloid-Presse die Familiengeschichten der Osmonds, Carpenters oder Jackson 5. Schulhofgespräche: Die Blonde und der Verschmitzte. Der Bartträger und die Brünette - wen findet man am besten? Wie verstanden sich wohl Agnetha und Anni-Frid untereinander? Die deutsche Presse stürzt sich auf Meldungen, Anni-Frid Lyngstad sei die uneheliche Tochter eines im 2. Weltkrieg in Norwegen stationierten deutschen Soldaten, später verschollen, dann in Karlsruhe gesehen. Dem ungeachtet fuhr Benny Andersson 1976 eigenhändig den NME-Zyniker Mick Farren zurück ins Hotel, nachdem man am Ende eines Interviews über einer Flasche Aquavit darüber diskutiert hatte, ob die Texte nicht irgendwie politischer werden könnten oder so. Professionell hin oder her. Mega-Ruhm hin oder her: ABBA waren echt, waren Nachbarn, hatten Kinder, und gingen ungern auf Tour, trotzten dem Medienrummel. ABBA waren exotisch, glamourös und total bodenständig, normal, erwachsen, waren wie Heidi Klum ganz zu Beginn ihrer Karriere. Ja, ABBA waren eine Hitfabrik: "Honey Honey", "SOS", "Mamma Mía!", "Fernando", "Money Money Money", "Knowing Me, Knowing You", "Dancing Queen", später das Eagles-eske "Name Of The Game". Aber ABBA schrieben ihre Songs noch selbst, und keiner ihrer Songs klang wie der andere. Monatelang komponierten Ulvaeus und Andersson. Im Studio gab es so gut wie kein Ausschussmaterial, zwölf Songs schafften sie im Jahr. Fast alles, was sie anpackten wurde Gold, selbst der mit einem zweifelhaften Plot versehene, 1977 von Lasse Hallström auf ihrer oben beschriebenen Australien-Tournee gedrehte "ABBA - The Movie", in England Rang 7 der Box-Office-Hits, direkt nach "Star Wars" und "Grease". Hallström triumphierte danach im Kino mit "My Life As A Dog", "Gilbert Grape" oder "Casanova". ABBA waren stolz, in den USA beim Soul-Label Atlantic Records unter Vertrag zu stehen. Für ihren 1979er-Disco-Hit "Voulez Vous" stand der Atlantic-Superproduzent Tom Dowd Pate. Als sich dann Björn und Agnetha trennten, und mit "The Winner Takes It All" eine Portion echter Herzschmerz in den ABBA-Mix kam, war das kaum noch auszuhalten. "The Winner Takes It All" brachte ABBA, sechs Jahre nach "Waterloo", auf die emotionale Tiefenschärfe eines Johnny Cash.
 
 
Immer noch verkaufen die schwedischen Superstars Jahr für Jahr Millionen von Platten. Ihr Compilation-Album " ABBA Gold" erreichte 1992 - knapp zehn Jahre nach Auflösung der Band - Platz 1 der englischen Charts. Mittlerweile ist " ABBA Gold" mit über 26 Millionen abgesetzten Exemplaren eins der weltweit erfolgreichsten Alben der Pop-Geschichte. Das jüngste ABBA-Comeback (mal abgesehen vom Playstation-Spiel "SingStar ABBA") gelang 2008 mit neuen Versionen ihrer Ohrwürmer, gesungen von Meryl Streep, Amanda Seyfried und Pierce Brosnan in der Verfilmung des Musicals "Mamma Mía!", das Musical haben über 30 Millionen gesehen seit seinem Debüt 1999 im Londoner West End. Mit über 120 Millionen verkauften Alben haben ABBA ihren festen Platz in den Top-20 der erfolgreichsten Künstler aller Zeiten, kurz hinter Queen, Kopf an Kopf mit den Bee Gees und den Eagles. Anders als sie, haben sich ABBA stoisch allen Angeboten einer Wiedervereinigung und Comeback-Tour verweigert. 2000 meldete MTV, die Band hätte das Angebot eines angloamerikanischen Konsortiums abgelehnt, für eine Milliarde Dollar noch einmal 100 Konzerte zu spielen. Das wäre natürlich eine Menge Geld, aber wozu? Sie wollten nicht zu ihrer eigenen Coverband werden, sondern so in Erinnerung bleiben, wie sie von 1972 bis 1983 waren, sagte Ulvaeus stellvertretend für die Band.
 
Bedo Voigt
 
 
 
CD 1
1. Eagle 4:05 
2. Take A Chance On Me 5:39 
3. Money, Money, Money 3:02 
4. S.O.S. 3:25 
5. That's Me 3:07 
6. Tiger 2:54 
7. Dancing Queen 4:02 
8. Waterloo 3:05 
9. Fernando 4:20 
10. Summer Night City 3:30 
11. The Name Of The Game 4:47 
12. Knowing Me, Knowing You 3:59 
13. If It Wasn't For The Nights 4:08 
14. Thank You For The Music 3:52 
15. ABBA In Japan Nov. 1978 2:20 
16. ABBA In Japan Nov. 1978 3:50 
17. ABBA In Japan Nov. 1978 2:10 
18. ABBA In Japan Nov. 1978 3:25 
19. ABBA In Japan Nov. 1978 3:30 
20. ABBA In Japan Nov. 1978 2:00 
21. ABBA In Japan Nov. 1978 4:30 
22. ABBA In Japan Nov. 1978 2:15 
23. If It Wasn't For The Nights 3:49 
 

 

CD 2

1. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 4:40 

2. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 2:55 
3. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 2:50 
4. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 4:00 
5. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 4:55 
6. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 5:55 
7. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 7:50 
8. ABBA - ¿80 Concert Tour In Japan 3:40 
9. Photo Gallery 0:00 
10. Single And Album Sleeve Gallery 0:00
 
 
CD 0602527102306
VÖ: 30.10.2009
Label: Polydor
 
 
  

Quelle: http://www.pure.de – 30.10.2009

 

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