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„Brandneu“ – Wolfgang Petry im Interview - EPK und Dokumentation jetzt online

Posted by admin (admin) on 07.03.2015 at 09:00
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„Brandneu“ – Wolfgang Petry im Interview - EPK und Dokumentation jetzt online


Am letzten Freitag veröffentlichte Wolfgang Petry nach mehr als acht Jahren sein neues Studio-Album mit dem vielversprechenden Namen „Brandneu“. Und Wolle hielt wie immer Wort, alles brandneu: Neuer Look, neuer Sound, aufpoliertes Logo und doch unverkennbar Wolfgang Petry, bodenständig, ehrlich, authentisch.

 


Ob er auf die Bühne zurückkehrt ist offen, aber er hat wieder „Bock“ auf Musik bekommen, wie er im Interview erzählt:
 

 

 

Wie geht es ihnen und wie ist ihr Gefühl, jetzt, wo das Album „Brandneu“ in den Läden steht?
Mir geht’s richtig gut.


Brandneu“ ist Album-Titel und Konzept zugleich. Was ist denn jetzt genau alles brandneu am Wolfgang Petry 2015?
Bin zehn Jahre älter geworden und liebe den Rock’ n Roll, rockig und poppigen Schlager, eben Musik.


Wie kam es überhaupt zu der Idee, doch nochmal ein neues Album mit eigenen Songs aufzunehmen? Was war der ausschlaggebende Moment?
Den ersten Bock bekam ich beim Chöre singen für Achim’s Album „Mein Weg“ Der zweite Auslöser war die Arbeit mit René Lipps am Album „Mittendrin“ für Achim. Ich spürte eine andere und frische Herangehensweise und dann wollte ich selber auch ins Studio.


Das Album überrascht mit coolen, rockigen Sounds. Waren sie im Herzen immer schon ein Rocker?
Rock ‘n Roll hat meine Jugend geprägt, das verliert man nicht.


Haben sie keine Angst, dass die Schlagerfans nichts mit den neuen rockigen E-Gitarrenwänden anfangen können?
Es wird mit Sicherheit einigen Gegenwind geben! Mein Rat – 3 mal schütteln – ran an den Speck, alles wird gut! Und mal ganz ehrlich, wer mal ein Konzert von mir gesehen hat – das war immer rockiger Schlager.


„Einmal noch!“ hat ja mittlerweile GOLD erreicht. Macht es sie stolz fast ohne jede aktive Medienarbeit so erfolgreich zu sein?
Schon merkwürdig, bis auf meine Stimme war ich gar nicht dabei. Bin stolz auf die vielen Fans.


Wer kam auf die Idee zu diesem originellen Album-Cover, auf dem sie selbst ihr altes, vergilbtes Logo neu streichen?
Unser Grafiker bekam den Auftrag sich Gedanken zu machen und ich finde es großartig. Man kann es nicht besser darstellen.


Welche Musiker haben im Studio eingespielt, war das ihre alte Band?
Das waren alles junge Musiker, die auch teilweise in Achims Band spielen.


In welcher Arbeitsweise sind die Songs entstanden?
Alles in Vorproduktionen, dann haben die Musiker gespielt.


Sie sind ja im Hintergrund so was wie der musikalische Berater ihres Sohnes Achim. Hat Achim bei „Brandneu“ umgekehrt auch in irgendeiner Weise mitgemacht?
Ohne Achim hätte ich René Lipps nie kennengelernt und es hätte wahrscheinlich letztendlich kein neues Album gegeben.


Wie gefällt Achim ihr neues Album, ihr neuer Stil?
Ich glaube, ihm gefällt sein alter Herr in neuem Lack, aber ob das stimmt müssen Sie ihn fragen.


Gibt es einen oder mehrere persönlichen Lieblingssong auf dem Album? Wenn ja, welche sind das?
Ich ertappe mich ständig jeden Tag ein anderes Lieblingslied zu haben. Mal ist es „Spielerfrau“, mal „Brandneu“, mal „Kein Ort der Welt“ und dann „Epoche“. Am Ende passt jeder Song zu einer anderen Stimmung.


In dem Song „Epoche“ ziehen sie eine Art Lebensresümee? Was für Gedanken kommen ihnen, wenn sie auf ihr bisheriges Leben zurückblicken?
Ich habe zwei gesunde Enkelkinder, einen Sohn in meinen Stapfen und meine Frau mit der ich schon seit über 40 Jahren durchs Leben gehe auf manchmal steinigen Wegen! Letztendlich möchte ich keine Sekunde vermissen.


Das Album Brandneu ist sehr persönlich geworden, Titel wie „Kein Ort der Welt“,“ Fall mir in den Rücken“ oder „Mission“, erzählen ganze Geschichten aus ihrem Leben, wie kam es dazu?
René hörte mir einfach zu als ich aus meinem Leben erzählte und kam ständig mit neuen Zeilen und Ideen für die Songs. Alles tolle Momente der letzten Jahre, die sich jetzt in klasse Songs wiederfinden.


Als letzten Titel auf dem Album haben sie ein richtiges Werk erstellt, mit über 10 Minuten einen Song für und über ihren Vater „Mio Padre“, war das schon immer mal ein Wunsch von ihnen?
Eines Tages kam René mit der Idee an ein zehnminütiges Lied zu machen, wie es halt früher in den 60igern und 70igern war. Fand ich gut. In weiteren Gesprächen fragte er mich, ob mein Vater noch lebt. Ich verneinte und schrieb alles auf, an das ich mich noch erinnern konnte. „Mio Padre“ war geboren. Mittlerweile hatten wir auch einen dritten Mann ins Boot gezogen (Tom Albrecht). Und so musizierten wir munter drauf los, schauten nicht nach rechts oder links, out oder in.


Gibt es jetzt Ziele, Ideen oder gar Träume, wie es mit dem rundum erneuerten Wolfgang Petry in Zukunft weitergehen wird, soll, könnte?
Das Ungewisse ist im Moment mein Ziel. Ich lasse mich einfach treiben. Wichtig dabei ist nie mittelmässig zu werden.

 


PRESSEBILDER:
(c) Tanja Häring by Camelot-Film Robert Bröllochs
(c) Na Klar Records


 
Die neugewonnene Freude und Lust an der Musik spürt man auch deutlich bei dem Blick hinter die Kulissen. Im EPK sieht man Wolfgang Petry während der Studioaufnahmen und man hofft sofort, dass er doch noch eins seiner legendären Konzerte spielt:  https://www.youtube.com/watch?v=mDMvotkESfs
 

Darüber hinaus sind nun die Dokumentation "Hinter den Kulissen von Brandneu" und "Das letzte Konzert - Live - einfach geil!", die am 24.02.2015 Kinopremiere feierten, online zu sehen:

"Hinter den Kulissen": http://www.myvideo.de/musik/wolfgang-petry/hinter-den-kulissen-von-brandneu-video-m-11734479

"Das letzte Konzert - Live - einfach geil!": https://www.youtube.com/watch?v=1WeGhWuyMeM

 

WEITERE INFOS:
www.wolfgangpetry.de
https://www.facebook.com/wolfgangpetrypage


 

Wolfgang Petry - „Brandneu“


Das Wort brandneu versendet im Grunde zwei Botschaften: Erstens, da kommt etwas wirklich Neues und Unerwartetes und zweitens, was da passiert, ist so heiß, da brennt die Luft. Der Album-Titel „Brandneu“ des neuen Tonträges von Superstar Wolfgang „Wolle“ Petry könnte daher kaum besser gewählt sein, denn Petry überrascht die Musikwelt mit vierzehn zumeist eigenen Songs, die mit genialen Mitsing-Hooks und moderne Rock- und Popklänge begeistern. Das launig-witzige Album-Cover zeigt passend dazu einen Wolfgang Petry mit kurzen Haaren und Baseball Kappe, der sein altes und abgeblättertes Logo hingebungsvoll neu streicht. Es geht also neben dem Spaß an der Musik auch um eine künstlerische Rundumerneuerung und damit um den bewussten Ausbruch aus alten Musikkonventionen.


Wolfgang Petry sagte ja schon Anfang 2014 nach der erfolgreichen Veröffentlichung seines Nummer 1-Albums „Noch einmal“ augenzwinkernd „…und wer weiß, was noch passiert“. So richtig ernst genommen hat das, nach achtjähriger selbstverordneter öffentlicher Musikabstinenz, natürlich erstmal niemand. Doch wie heißt es so schön: Wunder gibt es immer wieder! „Ich hatte auf einmal wieder richtig Spaß am Musizieren und zu singen“, erinnert sich Wolfgang Petry. „Nach meinem Album ‚Einmal noch‘ und der Produktion von Achims Album „Mittendrin“ hatte ich auch endlich das richtige Team zusammen und wir haben in relativ kurzer Zeit einen ganzen Haufen neuer Titel geschrieben und aufgenommen!“


Mit Wolfgang Petry, dem bekannten Songwriter Tom Albrecht und dem Produzenten René Lipps kam zusammen, was zusammen gehört. Lipps nahm schon im Sommer 2014 das Achim Petry-Album „Mittendrin“ auf und überzeugte in der Zusammenarbeit auch Vater Wolfgang mit seinen modernen, geschmackvollen Sounds und seiner ehrlichen, gradlinigen Sprache. Wolfgang Petry präsentierte Lipps daher kurzerhand die Idee, zusammen mit ihm ein Album zu machen.


„Brandneu“ ist gespickt mit Songs, die hohe songschreiberische Qualität mit gewohnt ehrlichen Texten frisch aus dem Leben verbinden. Gleich die erste Singleauskopplung, der Titelsong „Brandneu“, ist ein prägnanter Wegweiser für die musikalische Ausrichtung. Das Motto: „Mach das Beste aus der Zeit, mach jeden Tag brandneu“ zeugt von der euphorischen Aufbruchsstimmung, die das ganze Album prägt. Das Lied verbreitet positive Stimmung, macht Mut und fordert auf, im Leben auch mal Risiken einzugehen. Peitschende Drums und rockige Stromgitarren bestimmen den energiegeladenen Sound. Ein weiterer Stadionkracher ist „Ich heb das Glas“. Echo-Gitarren und geschickt gesetzte Pianoeinwürfe flirren durch den Raum, führen zum brachial-rockigen Mitsing-Refrain, der es dann so richtig krachen lässt. In dem verrockten Popsong geht es um das gemeinsame Feiern, um den einen wichtigen Tag, den man nur mit guten Freunden zusammen feiern möchte. „Ich heb das Glas“ ist ein Partysong mit wahrhaft hochprozentiger Hitpromille.


Ein Highlight ganz anderer Art ist der Titel „Epoche“. Der Song ist ein persönliches Lebensresümee. Balladesk und rockig zugleich singt Petry über den psychedelischen Retro-Sound einer über einer Leslie Box gespielten E-Gitarre. Er reflektiert aufrichtig und ohne Verblendung die Gefühle eines heute 60-jährigen, für den Computer in der Jugend noch Geräte waren, die ein ganzes Haus gefüllt haben. Es geht um die Erkenntnis, dass wir alle nur auf Zeit in dieser Welt eingebucht sind. Es klingt irgendwie melancholisch und doch auch tröstlich, wenn Petry vom einstigen Glanz singt und sich als „einen der letzten Dinosaurier“ bezeichnet, der am Ende seiner Zeit - wie wir alle - Teil einer Epoche ist. Zum Scheitelpunkt des Songs bricht ein mächtiges Gitarrensolo durch, das virtuos und einfühlsam dem Lied das musikalische Sahnehäubchen verpasst. Ein eher witzig-trockenes Heimatlied ist hingegen „Kein Ort der Welt“. Hier zeigt sich der berühmt-berüchtigte eigenwillige Humor des Sängers. Weltenbummler sein ist ok, aber am Ende „ist kein Ort der Welt so wie zu Haus“. Eine mit köstlichen Geschichtchen gewürzte Erkenntnis, die die meisten Menschen sicherlich mit ihm teilen.


Und so könnte man weiter Lied für Lied über dieses mutige Album eines der größten deutschen Superstars frohlocken. Denn brandneu ist nicht nur der Sound, auch textlich spielt Petry nicht auf Sicht. Das Album offenbart eine neue Stilistik weit ab von Schlagerklischees. Es geht nicht um die „Sonne auf Barbados“ oder „Liebe, Triebe, Zärtlichkeit“. Hier singt einer der erfolgreichsten deutschen Sänger, der sich eigentlich nichts mehr beweisen muss, aufrichtig von sich, seinen Gefühlen und Gedanken. Musikalisch ist es vor allem die deutsche Rock- und Popmusik, die ihn antreibt und seinen musikalischen Kosmos prägt. Doch trotz aller Neuerungen ist und bleibt Wolfgang Petry immer noch Wolfgang Petry. Mit jedem seiner neuen Songs wird unbestritten klar: Er macht auch heute keine halben Sachen und will es definitiv nochmal so richtig wissen!


Zum neuen Album „Brandneu“ wird es zusätzlich eine exklusive Wolfgang Petry Fanbox in limitierter Auflage geben. Nach über acht Jahren „Wolle Abstinenz“ sieht man Wolfgang Petry hautnah in Aktion. Diese Box beinhaltet ein T-Shirt, die Album-CD, eine exklusive Bonus-CD, die wohl größte Autogrammkarte der Welt, einen Stickerbogen mit coolen Sprüchen als Aufkleber und last but not least die DVD „Hinter den Kulissen Brandneu“ mit Aufnahmen aus dem Studio zur Produktion des Albums.


(sk)


Weitere Informationen finden sie auf Wolfgang Petrys offizieller Homepage: www.wolfgangpetry.de

 

VÖ: CD „Brandneu“ & Fan Box 27.02.2015

 


Quelle: MCS-Marketing - 05.03.2015

 

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