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Bereits diesen Freitag erscheint das grandiose neue Album „Snapshots“ |
| Posted by admin (admin) on 14.09.2011 at 03:11 |
Bereits diesen Freitag erscheint das grandiose neue Album „Snapshots“ von Kim Wilde
Album „Snapshots“ | VÖ. 26.08.2011 | Sony Music Columbia
Kim Wilde erobert Deutschland!
Mit ihrem Album „Snapshots“, welches diesen Freitag erscheint, begibt sich Kim auf große Deutschlandtour. Ab März 2012 geht’s auf „Snapshots & Greatest Hits Tour“, vorab stehen noch weitere Live-Termine an.
Auf dem Album „Snapshots“ erwarten den Hörer Coverversionen von Kim Wildes Lieblingssongs. Darunter: “It’s Alright” – East 17, “Beautiful Ones” – Suede, “In Between Days” – The Cure, “About You Now” – Sugababes, “Sleeping Satellite” – Tasmin Archer, “To France” – Mike Oldfield, “A Little Respect” – Erasure, “Remember Me” – Diana Ross, “Anyone Who Had A Heart” – Cilla Black, “Wonderful Life” – Black, “They Don’t Know” – Kirsty MacColl, “Just What I Needed” – The Cars, “Ever Fallen In Love” – Buzzcocks, “Kooks” – David Bowie.
Eine Mischung aus Klassikern, die man, liebevoll interpretiert von Kim Wilde, unbedingt hören muss. Kim verbindet eine Menge mit den Songs, wie sie im Track by Track-Interview zu jedem einzelnen Song erzählt (doc. des TbT ist im Anhang zu finden).
Doch warum entscheidet sich eine Künstlerin, die seit Jahrzehnten Erfolge feiert, ein Cover-Album aufzunehmen? „Ich habe eine Menge live gespielt in den letzten zehn Jahren, vermutlich mehr, als ich es in den 80ern getan habe. Naja, und es ist natürlich immer klasse einen Song von Kim Wilde zu singen, das will das Publikum auch hören. Für mich als Performerin ist es immer schön, etwas Abwechslung reinzubringen. Also habe ich, mit einem wirklich egoistischen Hintergrund, angefangen Songs zu singen, die ich liebte. Das Publikum mochte es und es funktionierte wirklich gut. Dann ist meine Plattenfirma an mich herangetreten und meinte ‚Mach doch ein Album mit all deinen Lieblingssongs‘. Und ich sagte nur ‚Ja, das mache ich‘. Es gibt viele Künstler, die Cover-Alben veröffentlichen und ich denke, jetzt bin ich an der Reihe. Es ist mein 3. Jahrzehnt in der Musikindustrie, es ist mein 50.Geburtstag – es ist wie ein Geschenk an mich selbst!“
1981 wurde die zwanzigjährige Kim mit „Kids in America“ zum Star und bleibt zehn Jahre lang eine umjubelte Pop-Prinzessin. Gemeinsam mit ihrem Bruder Ricky und Vater Marty schrieb sie Hit um Hit. Nachdem sie mit Anfang 30 eine Scheune vor der Stadtgrenze Londons bezieht, beginnt sie mit ihrer Rolle im Musical „Tommy“ ein neues Leben – sie lernt ihren Mann kennen und bekommt zwei Kinder. 2003 landetet sie mit dem deutschen Hit-Wunder Nena und dem Song „Anyplace, Anywhere, Anytime“ einen Top10-Erfolg in Deutschland, Belgien, Niederlanden, Österreich und der Schweiz.
In 2010 veröffentlichte Kim Wilde ihr letztes Album „Come Out And Play“, welches auch eine Top10-Platzierung erlangte.
Mit ihrem zwölften Studioalbum „Snapshots“ beginnt jetzt eine Zeitreise in Kim Wildes Vergangenheit, auf die sie jeder Hörer begleiten sollte.
Kim Wilde im Internet:
Homepage http://www.kimwilde.com/de
Facebook: http://www.facebook.com/officialkimwilde
Live-Termine + Dates „Snapshots & Greatest Hits Tour“:
01.10.2011 CH - Lorzensaal, Cham // Live Days, The GoodStyle MusicFestival
19.11.2011 Erfurt, Messehalle // Traumrock
06.03.2012 CH - Zürich - Volkshaus
07.03.2012 Mainz - Phönixhalle
08.03.2012 Trier - Europahalle
09.03.2012 Köln - E Werk
10.03.2012 Bremerhaven - Stadthalle
12.03.2012 Nürnberg - Löwensaal
13.03.2012 Stuttgart - Theaterhaus
14.03.2012 Hannover - Capitol
15.03.2012 Berlin - Columbiahalle
05.07.2012 München - Tollwood Festival
Pressetext:
Popstar mit 20. Neustart mit 30. Landschaftsgärtnerin, Autorin, Moderatorin und zweifache Mutter mit 40. Comeback mit 50. Kim Wilde ist nicht nur eine der erfolgreichsten britischen Musikerinnen überhaupt, sondern vor allem eine multitalentierte und starke Frau.
1981 wird die zwanzigjährige Kim Smith mit Kids in America zum Star und bleibt zehn Jahre lang eine umschwärmte Pop-Prinzessin. Gemeinsam mit Bruder Ricky und Vater Marty schreibt sie Hit um Hit, tourt mit Michael Jackson und David Bowie, bekommt glühende Komplimente von den Idolen ihrer Kindheit und tanzt auf der Hochzeit von Rolling Stone Bill Wyman.
Als sie London mit dreißig den Rücken kehrt und in eine alte Scheune außerhalb der Stadtgrenzen zieht, stellt sie die Weichen für ‚Phase zwei’ ihres Lebens. Die junge Frau hat in der Popwelt der 80er alles erreicht und sehnt sich nach etwas anderem. Sie packt die Stimmung beim Schopf und übernimmt erst mal eine Rolle im Musical Tommy. Diese ‚ beschert ihr die Liebe ihres Lebens und zwei Kinder – ihr Mut und ihre Energie ermöglichen ihr im Anschluss eine neue Herausforderung. Um einen Garten für ihre Kinder zu kreieren, studiert sie Landschaftsgärtnerei und erntet gehörigen Respekt. Kim Wilde verfasst Gartenbücher, moderiert TV- und Radioshows, schreibt für Zeitungen und wird bei der renommierten Chelsea Flower Show ausgezeichnet. Was immer diese Frau anpackt, nimmt sie ernst.
2003 folgt die Erfolgs-Single „Anyplace, Anywhere, Anytime“ mit der deutschen Nena. Die Single stürmt die Top10 der Charts in Deutschland, Belgien, Niederlanden, Österreich und der Schweiz. 2010 folgt Kims Studioalbum „Come Out And Play“ welches ebenfalls eine Top10-Platzierung in den Album-Charts verbuchen kann.
Nach mehr als drei Jahrzehnten im Geschäft, elf Alben und über dreißig Singles ist der Zeitpunkt für eine solche persönliche Retrospektive perfekt: Kim Wilde tritt selbstbewusst und entspannt eine Reise in ihre Vergangenheit an und macht ihrem Publikum damit ein einzigartiges Geschenk. Mit Snapshots lässt sie - liebevoll interpretiert und meisterhaft arrangiert - die Klassiker einer ganzen Generation wieder auferstehen, um sie mit ihren Fans zu feiern. Snapshots ist eine aufrichtige und mitreißende Verbeugung vor der zeitlosen Magie des Pop.
KIM WILDE - Album „Snapshots “ - VÖ. 26.08.2011
TRACK BY TRACK:
1. It’s Alright – East 17 / 11. Beautiful Ones – Suede
„Während der frühen 90er war ich noch immer in gute Popmusik verschossen und England hatte einen ordentlichen Anteil an ihrem hohen Standard. Mit Bands wie Blur, Suede und Oasis an der Spitze, wurde Britpop geboren, während Boybands scheinbar die Weltherrschaft übernahmen! Take That, New Kids on the Block und East 17 fochten es in den Charts aus und ich genoss jede Menge großartige Songs von Britpop bis Boypop! Meine damalige Lieblings-Boyband war East 17: Ich mochte ihre rasierten Köpfe, ihre exzentrische Mode, ihre Tattoos und ihre raffinierte Attitude.“
2. In Between Days – The Cure
„Ich verbrachte 1980 viel Zeit auf Partys bei Freunden oder damit, in die örtlichen Clubs zu gehen, denn die Punkszene verwandelte sich in die New Wave, Post Punk Ära. Üblicherweise liefen dort Joy Division, Siouxsie and the Banshees, The Psychedelic Furs und The Cure. Ein Song namens ‘A Forest’ von The Cure war jedermanns besonderer Liebling. Im Verlauf der 80er hatten The Cure immer mehr Erfolg und landeten Hit um Hit. Ich hatte ihre Bass-orientierten Melodien ins Herz geschlossen, genau wie ihre ungekünstelten Texte. Ich fand es klasse, dass Robert so aussah, als ob er die Kleiderschränke seiner Eltern geplündert hatte; er hatte jedenfalls definitiv den Lippenstift seiner Mutter geklaut!”
3. About You Now – Sugababes
„Seit meine Mutter Joyce Mitglied bei einer der ersten Girlbands Englands war, habe ich diese Gruppen geliebt! Die The Vernon’s Girls sangen und tanzten sich in der Fernsehshow ‚The Six Five Special’ in die Herzen der Nation und dort lernte auch meine Mom meinen Dad Marty kennen. In den 60ern machten The Supremes und The Shangri-Las enormen Eindruck auf mich. Ich liebte die vollkommenen dreistimmigen Gesänge, die stylishen Choreografien und glamourösen Outfits, und träumte davon, eines Tages selbst in einer Girlband zu sein. Girlbands hatten in den Charts immer eine mächtige Präsenz: mit Sister Sledge, The Go-Go’s und Bananarama in den 80ern, bis hin zu modernen Bands wie The Spice Girls, Girls Aloud und den Sugababes. Ein Team aus Frauen auf einer Mission ist unwiderstehlich sexy und kraftvoll – und die Sugababes haben diese großartige ‘Girlband-Tradition’ stilsicher fortgesetzt.“
4. Sleeping Satellite – Tasmin Archer
„Dieser Song war 1992 ein großer Hit. Soweit ich weiß, wurde er 1989 geschrieben, als die erste bemannte Mondlandung zum 20. Mal gefeiert wurde. Meiner Meinung nach spricht der Song jeden der ihn hört individuell und völlig unterschiedlich an - das ist eine seiner größten Stärken. Die grundlegende Bedeutung von ‚verpassten Gelegenheiten’ spricht mich klar und deutlich an; es ist ein Klagelied dafür, was hätte sein können/sollen. In meiner Wahrnehmung geht es darum, dass die Menschheit sich zu sehr auf Abenteuer und die Erforschung anderer Planeten konzentriert hat und dabei den wunderschönen Planeten vergessen, auf dem wir leben. Der Song liefert auch eine Metapher für eine noch persönlichere Interpretation: Wir sind bereit an unsere Grenzen zu gehen, um sonst wohin zu reisen, anstatt in uns selbst hineinzuhören. Zu beschäftigt, Träumen nachzujagen, um die Welt in uns zu besuchen?“
5. To France – Mike Oldfield
„1973 brachte mein Vater ein Album namens ‚Tubular Bells’ von Mike Oldfield mit nach Hause. Er spielte die neue Vinylscheibe auf seiner hochmodernen Hightech-Stereoanlage und wir sogen die herrlichen Sounds und Melodien förmlich in uns auf. Es war ein echtes Event! Ich erinnere mich lebhaft daran, wie ich nach einem Gig irgendwo in England, spät mit meinem Dad auf dem Weg nach Hause war: ‚Tubular Bells’ lief in voller Lautstärke und die Herbstblätter tanzten vor den Scheinwerfern seines Jaguar E-Type! Meine arme Mutter ertrug die Dudelsäcke nicht, aber mein Dad, Rick und ich liebten alles daran und drehten das Album zu Hause richtig auf. 1984 veröffentlichte Mike Oldfield mit Maggie Reilly ‚To France’ und ich verliebte mich in den Song. Für mich ist es ein Lied von Sehnsucht, von fast erfüllten Träumen und davon, was hätte sein können. Ein Lied für alle Träumer.“
6. A Little Respect – Erasure
„Die Karrieren des Synthiepop-Duos aus Vince Clark und Andy Bell waren schon in vollem Gange, als diese fantastische Single 1988 veröffentlicht wurde. Auch meine Karriere entwickelte sich mit meinem sechsten Album ‚Close’ und einem Supportslot bei der ‚The Bad Tour’ von Michael Jackson hervorragend. Ich war total verliebt in den Song und assoziiere ihn bis heute mit dieser glücklichen Zeit. Ich mochte auch Depeche Mode und Yazoo – vor allem weil ich das unglaubliche Talent von Vince Clark respektierte. Als Andy Bell einstieg, fragte ich mich, ob das Erbe dieser Bands vielleicht zu schwer wiegen würde, aber Andy, mit seinen elektrischen Vocals und der charismatischen Bühnenpräsenz, setzte sich durch; Erasure waren vollendet. Vor ein paar Jahren nahm ich den Song in mein Liveprogramm auf. Das Publikum rastet bei dem Song jedes Mal aus und meine Band ist der Hammer!“
7. Remember Me – Diana Ross
„1970, als ich zehn Jahre alt war, veröffentlichte Diana Ross ‚Remember Me’. Ich war in einem Haus voller Vinyl aufgewachsen – Motown-Platten von Künstlern wie Smokey Robinson, The Supremes und Marvin Gaye. Dianas Glamour liebte ich ganz besonders: ihre riesigen braunen Augen und ihre Stimme, die mit meinen Sinnen verschmolz. 1986 nahmen Ricky und ich Lieder für mein fünftes Album ‚Another Step’ auf. Ricky hatte Songs geschrieben und eine Akkordfolge gefunden, die uns bekannt vorkam. Wir stellten fest, dass es ‚You Keep Me Hanging On’ von The Supremes war. Das war ein Song, den ich kaum kannte, also versuchten Ricky und ich uns möglichst nicht auf das Original zu beziehen, um dem Song etwas Frisches und Neues zu verleihen. Unsere Version des Songs war unglaublich erfolgreich und erreichte Nr.1 in Amerika, Nr. 2 in England und Top 5 in Europa und Australien. Ricky und ich bekamen in der gleichen Woche, in der der Song Platz 1 in den USA erreichte, ein Telegramm von einem der Komponisten, Lamont Dozier. Darin stand: Liebe Kim, vielen Dank, dass Ihr ‘You Keep Me Hanging On’ zum dritten Mal zur No.1 gemacht habt. Ich liebe die aufregende Version des Songs, die Du und Dein Produktionsteam kreiert haben. Danke, dass Ihr mich gut aussehen lasst. Beste Grüße, Lamont Dozier.”
8. Anyone Who Had A Heart – Cilla Black
„1964 war ich vier Jahre und lebte mit meiner Mutter Joyce, meinem Vater Marty und meinem kleinen Bruder Ricky in einer Doppelhaushälfte in Greenwich, London. Bei uns zu Hause lief ständig Musik: Entweder kam sie aus dem Radio, vom Plattenspieler oder mein Vater zupfte auf seiner Gitarre. In England lernten wir 1964 auch das sogenannte „Pirate Radio“ kennen, in diesem Fall von Radio Luxemburg. Damals hatte sich England bisher nur auf die BBC verlassen können, Popmelodien zu spielen und ich weiß noch, dass mein Vater jede Nacht einschaltete, um die neuesten Sounds dieser revolutionären neuen „Pirate Radio Station“ zu hören! Ich erinnere mich, wie ich ‚Anyone Who Had A Heart’ von Cilla Black zum ersten Mal hörte; nicht unbedingt an die Zeit oder den Ort, sondern an das pure Gefühl. Aber es war ohne jeden Zweifel im Radio, und Cillas leidenschaftliche Interpretation dieses unglaublichen Songs sprach ganz direkt zu meinem kleinen vierjährigen Herzen … Wie konnte DAS nur passieren? Seither will ich diesen Song aufnehmen und jetzt habe ich meinen Mut zusammengenommen und mache einen Versuch – als Geschenk an mich selbst zu meinem 50. Geburtstag.“
9. Wonderful Life – Black
„1987 hatte Black mit seinem herrlichen Song ‚Wonderful Life’ einen großen Hit in England und anderen Teilen Europas. Das Jahr sollte sich außerdem als echter Wendepunkt für mich herausstellen, weil die Coverversion von ‚You Keep Me Hanging On’, die Ricky und ich im Jahr davor aufgenommen hatten, auf Nummer Eins in Amerika ging. Die Charts waren voll der verschiedensten Pophymnen von Künstlern wie Rick Astley, U2, Madonna und natürlich Michael Jackson – und irgendwo in diesem fabelhaften Pop-Ansturm tauchte dieses bescheidene, wunderschöne Lied auf. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie ich zum Flughafen Heathrow fuhr und ‚Wonderful Life’ im Radio lief, während ich noch versuchte, die Nachricht von unserem Platz 1 zu verarbeiten. Und ich dachte: Ja, Kim, in diesem Moment IST deines ein ‚Wonderful Life’.”
10. They Don’t Know – Kirsty MacColl
„Kurz bevor meine eigene Karriere Anfang 1981 in Schwung kam, nahm ich Kirsty zum ersten Mal wahr. Sie hatte ‘79 eine Single draußen, die ‚They Don’t Know’ hieß und kann mich lebhaft daran erinnern, wie ich sie das erste Mal im Radio in meinem Schlafzimmer hörte. Ich mochte den Song sofort und fand bald heraus, dass sie genauso alt war wie ich. Das motivierte mich, weil ich wusste, dass sie nicht nur eine ehrliche, ernsthafte und makellos harmonische Interpretation dieses perfekten Popsongs abgeliefert hatte, sondern weil sie ihn auch noch selbst geschrieben hatte! Kurze Zeit später trafen Kirsty und ich uns. Ich habe Fotos von ihr, wie sie meinen Bruder Ricky und mich besuchen kam, als wir in Kings Cross für meine erste Tour probten. Wir gingen damals beide mit Mitgliedern von Tenpole Tudor aus und tauchten in denselben Fernsehshows in ganz Europa auf, während wir leidenschaftlich unseren Traum verfolgten. Ich weiß noch, wie ich sie in ihrer Wohnung besucht habe, bevor sie heiratete; sie hatte in ihrem Wohnzimmer ein Studio aufgebaut. Wieder war ich ehrlich inspiriert. Bald darauf tat ich es ihr nach und begann zum allerersten Mal Songs für mich selbst zu schreiben. Genau wie ich liebte Kirsty es, Harmonien zu singen und genau wie ich war sie in einer musikalischen Familie groß geworden. Wir waren beide große Fans der ‚Pet Sounds’ von The Beach Boys; sie coverte später auch einen Song von dem Album: ‚You Still Believe In Me’ … Magisch. 1988 wurde meine Single ‚You Came’ ein Hit und ein Jahr später trafen wir uns erstaunlicherweise bei der größten Hochzeit des Jahres, der von Bill Wyman (Rolling Stones) und Mandy Smith! Mitten in diesem verrückten Zirkus saßen wir zusammen und sie gestand mir, dass sie ‚You Came’ toll fand – besonders die Harmonien, die ich um die Melodie herum gebaut hatte ... Ich werde dieses Kompliment und wie viel es mir bedeutet hat nie vergessen. Zusammen mit Joni Mitchell, Debbie Harry und Chrissie Hynde war Kirsty damals einer meiner wichtigsten Einflüsse und ich war wahrhaftig stolz sie zu kennen. Mutig, stark, couragiert und witzig sind nur ein paar der Worte, die mir in den Sinn kommen wenn ich an Kirsty denke. Ich hatte jahrelang ein Foto von ihr an meiner Wand im Büro, von dem aus sie mich mit ihrem frechen, schelmischen Grinsen anschaute. Was für eine Frau, was für ein Talent, was für eine Verschwendung.“
12. Just What I Needed – The Cars
„1978 erschien dieser Song von The Cars. Ich hatte gerade die Schule verlassen und verbrachte zunehmend Zeit damit, mich auf Popmusik zu konzentrieren. Ich liebte Ben Orrs eigenartigen Gesang und wurde beim Anblick seines unfassbar süßen Gesichts beinahe ohnmächtig. Die Band, angeführt von Ric Ocasek, war ein verführerischer Mix aus New Wave und Powerpop, aber auch klar Rock and Roll. Ich sah sie 1985 beim Live Aid-Konzert in den USA – sie waren eine der coolsten Bands, die an diesem Tag dort auftraten.”
13. Ever Fallen In Love - Buzzcocks
„Pete Shelley und die Buzzcocks veröffentlichten diesen Song 1978. Er war ein Riesenhit und ich liebte ihn. Ich war gerade im Begriff die Schule zu beenden und einen Kunst-Grundkurs am St Albans zu beginnen. Ich hatte eine Schwäche für Malerei, gleichzeitig aber das geheime Ziel, eine Band zu gründen. Das Schicksal hatte jedoch andere Pläne, und ehe ich mich versah, hatte die Band, nach der ich gesucht hatte, bereits jahrelang mit mir am Frühstückstisch gesessen! Die Sex Pistols stifteten Chaos und Verwüstung und jeder in meinem Alter liebte das. Punkrock regte die Erwachsenen auf, und obwohl ich nicht gerade der rebellische Typ war, fand ich genau das klasse! Auf jeder Party liefen Platten von Joy Division oder The Clash und ich verbrachte Stunden und Stunden in Plattenläden um sie alle zu verschlingen. Pop und Punk standen in ihren jeweiligen Ecken und kämpften hart für ihre Sache – und Marty, Rick und ich stellten fest, dass wir alle beide liebten ... Und so wurde ‚Kids In America’ geboren!”
14. Kooks – David Bowie
„1971 war ich elf Jahre alt und bald in der Lage meine eigenen Vinylschallplatten zu kaufen, aber bis dahin hatte ich zu Hause Zugriff auf eine echte Fundgrube. Mein Vater erweiterte seine gewaltige Sammlung ständig um neue Platten, die einen großen Teil in der einen Ecke unseres Wohnzimmers einnahmen. Darunter waren die Lieblinge meiner Mutter Carole King, Joni Mitchell, Dusty Springfield und Aretha Franklin – ich liebte sie alle. Mein Vater hatte jede Menge Rock ’n’ Roll, Motown und klassische Musik, was für eine immense musikalische Bandbreite (ausgenommen Jazz, das war eine Art Schimpfwort in unserem Haus!) sorgte. Dann legte mein Vater ‘Hunky Dory’ auf und ließ ‘Life On Mars’ laufen … Ich hatte das Gefühl, dort oben zusammen mit den Astronauten zu fliegen!
Heute haben Hal und ich zum ersten Mal die Gelegenheit zusammen aufzunehmen. Was gibt es wohl Schöneres, als unseren wunderbaren Kindern ein Gutenachtlied von diesem Album zu singen? Ein paar Verrückte (engl. ‚Kooks’) fasst es ziemlich gut zusammen.”
Kim Wilde im Internet:
Homepage http://www.kimwilde.com/de/
Facebook: http://www.facebook.com/officialkimwilde
Quelle: Anna-Theresa Kröber - FRAUKRÖBER.COM - PR für Musik und Entertainment - 24.08.2011
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