OSN Interviews

DJANGO 3000 - GENERIC INTERVIEW

Posted by admin (admin) on 25.02.2015 at 12:50
OSN Interviews >>

 

DJANGO 3000 - GENERIC INTERVIEW


Gipsy-Disco nennt das Quartett seine brodelnde Soundmixtur, mit der es schon die Clubs vom Chiemsee bis zum Ural zum Beben gebracht hat, zuletzt zusammen mit der finnischen Band Jaako Laitinen & Väärä Raha auf einer ausgedehnten Tour durch Russland. Django 3000, die lässig groovenden Desperados aus dem Chiemgau, mögen es wild und laut. Am 30.01. erscheint ihr drittes Album „Bonaparty“, und es hat Wodka, Tabak und Kaviar im Blut. Die zwölf neuen Songs (plus zwei Bonustracks) feiern die Lust am leichten Leben. Eindrucksvoll Szene gesetzt wird dieser Lifestyle im Video zum Titeltrack ihres Albums „Bonaparty“. 

 

Wie ist die Band DJANGO 3000 entstanden, wie habt ihr euch zusammen gefunden?

Wir kennen uns alle schon sehr lange, zum Teil seit über 15 Jahren. Michi (Bass) und Jan (Schlagzeug) haben sich beim gemeinsamen Jazzstudium in Würzburg kennengelernt und schon dort viel zusammen gespielt. Flo (Geige) und Michi liefen sich beim Klassikstudium über den Weg, Kamil (Gesang) war immer wieder als Sänger mit dabei. Als Profimusiker standen wir alle immer wieder in den unterschiedlichsten Formationen zusammen auf der Bühne. Wir haben dann, im Sommer 2011, den Song „Die Heidi“ geschrieben, der über YouTube sehr erfolgreich wurde und somit den Grundstein für DJANGO 3000 legte. Michael, Jan, Kamil und ich waren sofort mit dabei und daraufhin ist dann unsere erste CD entstanden.

 

Beschreibt euren Musikstil in drei Worten!

WUID, LAUT und TANZBAR! Mit unserer einzigartigen Instrumentierung haben wir das Ganze in ein tanzbares Rockkonzert umgesetzt.

 

Wie ist euer ganz eigenständiger Sound entstanden? Habt ihr ihn ganz bewusst konzipiert? Wer waren eure Vorbilder?

Unser Sound hat sich aus unserer gegebenen Instrumentierung ergeben und war eigentlich kein Konzept. Die einzige Vorgabe war es, einen möglichst tanzbaren Sound zu kreieren. Jeder von uns ist aus einem anderen Holz geschnitzt und bringt seine ganz eigenen Einflüsse mit. Metal, Klassik, Rock, Jazz und Pop - daraus hat sich der Sound entwickelt.

In unseren Songs vereinen wir diese Einflüsse, traditionelle Gipsymusik und moderne Popmusik. Unser Sänger Kamil stammt ja aus der Slowakei und bringt da viel Einfluss mit von seinen Gipsyfreunden. Und weil wir auf bayrisch singen, trifft die Bezeichnung bayrischer Gipsypop unseren Sound wohl am besten.

Damit man mit den üblichen Discoproduktionen vom Sound und von der Lautstärke mithalten kann, mussten wir unsere Instrumente (Geige, Gitarre, Bass, Schlagzeug) etwas trimmen. Wir wollen ja klingen wie eine Rockband. Dafür haben wir die Instrumente zum Teil umgebaut und unsere Techniker geben ihr Bestes.

 

Ihr seid sehr viel live unterwegs in ganz Deutschland, Österreich, Schweiz und sogar in Russland – was ist das Besondere, dass ihr mit eurer Musik überall gut ankommt und die Menschen mitreißt?

Die Energie, die von der Bühne runter kommt, wenn die stimmt, dann spricht sie das Publikum an und alle sind am Feiern. Dann ist es auch egal, in welcher Sprache gesungen wird. Man versteht sich über die Musik, da die Energie eines Songs immer verstanden wird.

 

Ist das Tourleben noch immer eine große Party? Von einem Abenteuer zum nächsten?

Auf Tour zu sein ist einfach super! Das können wir nur empfehlen – wer die Möglichkeit haben sollte, muss das machen. Das Tour-Leben ist eine große Party, man trifft immer auf neue Menschen und feiert die Musik! Aber es gibt auch Zeiten, in denen man sich etwas zurücknehmen muss, die ganze Zeit zu feiern z. B. als Sänger ist nicht machbar. Man braucht auch seinen Schlaf und genug Ruhephasen zwischen den Auftritten damit die Konzentration stimmt.

 

Wie kam es zu eurer Tour durch Russland?

Wir wurden von einem großen Energiekonzern engagiert in Moskau zu spielen, daraufhin haben wir uns dann überlegt diesen Gig als Start für eine ganze Tour zum Anlass zu nehmen. Wir haben dann Kontakt mit dem Goethe-Institut und der Robert Bosch-Stiftung  aufgenommen, die uns dann weitere Auftritte verschafft haben. Es war ein wirkliches Abenteuer, mit allem, was man sich so vorstellen kann. Wir haben tolle Menschen getroffen!

 

Wie hat euch die Reise durch Russland für das neue Album inspiriert? Welche Eindrücke waren für euch musikalisch prägend?

Auf so einer Reise hängt man ununterbrochen zusammen und ist natürlich auch viel am musizieren, so werden dann neue Ideen entwickelt und die ersten Grundlagen für Songs geschaffen. Prägend war die Idee zum Song „Bonaparty“, die mit der finnischen Band Jaakko Laitinen & Väärä Raha aus einer Partylaune heraus entstanden ist. Die finnische Band haben wir dort kennen gelernt und die Chemie hat sofort gestimmt. Das Ergebnis ist nun unsere erste Single aus dem Album und war sogar namensgebend für den Albumtitel. Die Reise war sozusagen der Grundstein für das Album! Auch die Eindrücke, die wir auf der Reise gewonnen haben, auf der einen Seite den Reichtum und die Armut in Russland zu sehen, haben auf weitere Songs auf dem Album Einfluss genommen. Die finnische Band ist dann auch zu uns nach München ins Tonstudio gekommen und hat mit uns die Nummer aufgenommen.

 

Was bedeutet „BONAPARTY“ für euch?

BONAPARTY – ist die wildeste Form des Feierns! Ist aber nicht genau definiert, wie eine solche Party aussehen muss, es ist einfach ausgelassen, laut und wuid, so wie unsere Musik!

 

Unter welchem Motto steht das neue Album? Wie unterscheidet sich das neue Album von den Vorgängeralben? Auf was darf man sich freuen?

Das Motto ist ganz klar, wie auch bei den Vorgängeralben; „wuide, laute und tanzbare“ Musik zu machen. Das Album unterscheidet sich dahingehend, dass wir uns allgemein weiterentwickelt haben. Unsere Texte sind zum Teil ernster geworden und tiefgründiger. Es geht nicht nur ums Partymachen, sondern auch um die Kehrseiten des Lebens wie z. B. in dem Song „Hoast as scho G’heat“. In der Produktion war es uns wichtig mit unseren Instrumenten einen möglichst guten Live-Charakter zu erzeugen und die Songs so zu produzieren, dass sie live genauso fett klingen. Es ist auch immer wieder aufs Neue eine Herausforderung den Sound so zu kreieren, dass man mit anderen Discoproduktionen mithalten kann.

 

Welche Pläne habt ihr für 2015?

Wir werden dieses Jahr eine sehr große Tour spielen mit über 50 Terminen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es wird eine richtige BONAPARTY-TOUR... wir freuen uns und sind gespannt, was alles so passiert.

 


Das neue Album „BONAPARTY“ ab dem 30.01.2015 im Handel erhältlich. Die Single „BONAPARTY“ ist seit dem 12.12.2014 digital verfügbar!

 


WEITERE INFOS:
http://www.django3000.de 
https://www.facebook.com/DJANGO3000

 


Quelle: MCS-Marketing - 27.01.2015

 

Back