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Marie Antoinette - "Der Soundtrack zum Musical" - VÖ: 30.01.09 |
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| Posted by admin (admin) on 07.02.2009 at 08:58 |
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Marie Antoinette - "Der Soundtrack zum Musical" - VÖ: 30.01.09
Das neue und mitreißende Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay
Premiere 30.01.09 - Bremer Musical Theater
Sie war eine der schillerndsten Figuren des 18. Jahrhunderts, Stilikone einer ganzen Epoche und gleichzeitig eine der umstrittensten Persönlichkeiten ihrer Zeit: Marie Antoinette, die letzte Königin Frankreichs. Exzentrische Despotin oder Gefangene in einem goldenen Käfig? Bis heute wird über das Wesen dieser jungen Frau, die für ihre Schönheit und Anmut weit über die Grenzen Frankreichs bekannt war, debattiert.
Ihr Leben, ein einmaliger historischer Stoff; der geradezu nach einer künstlerischen Bearbeitung durch das erfolgreichste deutschsprachige Autorenduo Michael Kunze und Sylvester Levay verlangte. Am 30. Januar 2009 feiert nun das neue Erfolgsmusical „Marie Antoinette“ im Bremer Musical Theater seine Europapremiere und verbindet — ganz in der Tradition der Bühnenhighlights „Elisabeth“, „Mozart!“ und „Rebecca“ — das Portrait eines historischen Charakters mit dem lebendigen und emotionsgeladenen Theatergeschehen eines Musicals.
Erfahren Sie mehr über Musical, Darsteller und Komponisten in folgendem Video: http://www.eventv.de/hbtheater/marie
Weitere Informationen unter:
www.ariola.de
www.ma-bremen.de
MARIE ANTONIETTE - Das neue und mitreißende Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay
Sie war eine der schillerndsten Figuren des 18. Jahrhunderts, Stilikone einer ganzen Epoche und gleichzeitig eine der umstrittensten Persönlichkeiten ihrer Zeit: Marie Antoinette, die letzte Königin Frankreichs. Exzentrische Despotin oder Gefangene in einem goldenen Käfig? Bis heute wird über das Wesen dieser jungen Frau, die für ihre Schönheit und Anmut weit über die Grenzen Frankreichs bekannt war, debattiert. Ihr Leben, ein einmaliger historischer Stoff; der geradezu nach einer künstlerischen Bearbeitung durch das erfolgreichste deutschsprachige Autorenduo Michael Kunze und Sylvester Levay verlangte. Am 30. Januar 2009 feiert nun das neue Erfolgsmusical „Marie Antoinette“ im Bremer Musical Theater seine Europapremiere und verbindet — ganz in der Tradition der Bühnenhighlights „Elisabeth“, „Mozart!“ und „Rebecca“ — das Portrait eines historischen Charakters mit dem lebendigen und emotionsgeladenen Theatergeschehen eines Musicals.
„Marie Antoinette“, der Musicalhit 2009, der nicht nur Europapremiere sondern auch seine deutschsprachige Erstaufführung in Bremen begeht, nimmt den Zuschauer mit auf eine musikalische Zeitreise ins Paris des ausgehenden 18.Jahrhunderts und durch die Hochs und Tiefs des bewegenden und spannenden Lebens der letzten Königin Frankreichs. Die Handlung setzt ein Jahr nach der Thronbesteigung von Marie Antoinette und ihrem Gemahl Louis XVI. ein. Rauschhaft gibt sich die Regentin ihren luxuriösen Ausschweifungen hin und zeichnet damit ihr ganz eigenes Bild. Vollkommen gegensätzlich dazu die zweite zentrale Frauenfigur des Musicals, das arme Mädchen aus dem Volk: Margrid Arnaud. Ein Kunstgriff von Michael Kunze, die beiden scheinbar so ungleichen Frauen gegenüber zu stellen und ihre Leben immer wieder in Kontakt treten zu lassen. Denn auch wenn zu Anfang nur Abneigung und Hass zwischen der Königin und dem Bettler- Mädchen besteht, haben ihre Leben mehr gemein, als beide ahnen. Erst die Ereignisse werden zeigen, wie sich die Schicksale der beiden Frauen mit den gleichen Initialen ähneln. Und schließlich, als die Schatten der Französischen Revolution bereits dunkel über Paris fallen, ist aus der anfänglichen Feindseligkeit gegenseitiger Respekt und Verständnis geworden.
So facettenreich und gefühlsbetont wie die Handlung des Musicalhighlights 2009 ist auch die Musik. Glanzvolle Feste, dramatische Ensembles, intime Solonummern und große Chorszenen entfalten sich in den mitreißenden Kompositionen aus der Feder von Sylvester Levay, der bereits für so international bekannte Künstler wie Elton John, Donna Summer oder Herbie Mann komponiert hat. „Marie Antoinette“, die einzigartige Verknüpfung einer Geschichte, die zum Träumen einlädt, und Musik, die den Zuschauer in ihren Bann zieht.
Die Idee, diese unterschiedlichen Figuren, die sich doch so ähnlich sind, zu kreieren, kam aus Japan und so wurde das neue Meisterwerk am 2. November 2006 im Imperial Garden Theater in Tokio uraufgeführt. Mit der Produktion der aufwendigen Neuinszenierung von „Marie Antoinette“ betritt auch das Theater Bremen Neuland. Unter Leitung von Generalintendant Hans-Joachim Frey inszeniert es als erstes städtisches Theater ein Musical als Sitdown-Produktion und beweist damit in einer noch nie da gewesenen Verbindung von Kultur und Wirtschaft eine innovative Kraft, die die Hansestadt Bremen wieder zum wichtigen Musicalstandort machen wird.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Karten für „Marie Antoinette“ im Musical Theater Bremen sind ab sofort telefonisch erhältlich über die regionalen Ticket-Hotlines 0421-36 36 36, 0421-365 33 33 und 0421-30 800 10, die nationale Tickethotline 01805-5700 71(0,14 Euro/Min a. d. dt. Festnetz, ggf. andere Mobilfunkpreise), online über www.ma-bremen.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Vorstellungen und Preise
Premiere: Freitag, 30.01.2009,20:00 Uhr
Vorstellungen vom 1. Februar -31. Mai 2009 jeweils
Dienstag — Freitag, 20:00 Uhr; Samstag, 15:00 & 20:00 Uhr; Sonntag, 18:00 Uhr
Ticketpreise von 37 bis 74 Euro
Paris 1775: Das Volk hungert in den Straßen und Gassen, während die Aristokratie in ausschweifenden Gelagen ihre Dekadenz zur Schau stellt. Inmitten dieser geteilten Welt begegnen sich zwei Frauen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten: Marie Antoinette, Königin von Frankreich und Gemahlin Louis XVI, und Margrid Arnaud, ein Bettlermädchen von der Straße.
Die eine, in Lumpen gekleidet, geschunden und unterdrückt, vom Leben in die Knie gezwungen, kämpft ums reine Überleben. Ihren Stolz und ihren Mut hat sie nie verloren und dennoch...
„Warum sie, warum nicht ich?“
Rauschhaft gibt sich die andere in größtem Pomp ihren luxuriösen Genüssen hin. Schuhe aus Schlangenhaut, Diamanten im Haar und prachtvolle Geschmeide sind ihre Freude und ihr Sinn, womit sie nur ein einziges Ziel verfolgt...
„Langweilen will ich mich nicht“
Hass und Unverständnis prägt das Verhältnis der beiden Frauen mit den gleichen Initialen und doch sorgen die Ereignisse dafür, dass sich die Wege der Regentin und des Bettlermädchens immer wieder kreuzen. Gar scheint es so, als hätten ihre Leben mehr gemein, als das Schicksal vorerst preisgeben will...
„Wenn“
Abseits der strahlenden Fassaden von Versailles beginnen sich die Stimmen gegen Marie Antoinette zu erheben, noch ist es nur ein Flüstern, doch die ungeliebte Herrscherin hat nur Augen für den Luxus und die Liebe. Eine Liebe, die nie von Erfolg gekrönt sein wird, denn sie ist die Königin und er Axel Fersen, ein schwedischer Edelmann.
„Gefühl und Verstand“
Zuviel hat das unterdrückte französische Volk ertragen müssen, zu viele Menschen mussten ihr Leben lassen. Mit Margrid an der Spitze zieht es nach Versailles, um sich der Knechtschaft der Obrigkeit zu entledigen. Und über eines ist es sich hierbei sicher...
„Mörder sind wir nicht“
Die königliche Familie wird erst in den Tuilerienpalast überführt und später im Pariser Tempel eingekerkert. Sämtliche Fluchtversuche missglücken und Marie Antoinette harrt ihrem Schicksal und dem der Ihrigen entgegen. In dieser Situation lernen sich Margrid, eigentlich als Spitzel des Revolutionstribunals eingeschleust, und die Königin besser kennen und nähern sich an...
„Manchmal hab ich Mitleid“
Ihre Vertrauten erleiden ein grausames Schicksal, ihr Sohn wird ihr genommen, ihr Mann ist tot und auch über Marie Antoinette wird das Urteil gesprochen. Nur Margrid steht noch an der Seite der Königin. Aus der Feindin ist eine Freundin geworden, der Hochmut hat sich in gegenseitigen Respekt und Verständnis gewandelt, Und so besinnt sich Marie Antoinette im Angesicht des nahen Todes vor dem Revolutionstribunal ihrer Familie...
„Erst im Leid bin ich ganz ich“
Unter den Jubelschreien des Volkes tritt die Königin ihren letzten Gang an, und stürzt zu Boden. Einzig Margrid beugt sich hinab, um der einstigen Feindin aufzuhelfen. Doch es folgt, was unvermeidlich ist, das Fallbeil der Geschichte senkt sich. Zurück bleiben Margrid und Fersen, die erkennen, dass Marie Antoinette ihrem Schicksal stolz und tapfer entgegen getreten ist, und davon überzeugt sind, dass sie sich eines Tages wiedersehen und frei sein werden, denn die Liebe ist stärker als der Tod.
‚Jenseits aller Schmerzen“
MICHAEL KUNZE - Autor
Michael Kunze ist ein international erfolgreicher Schriftsteller und Dramatiker, Buch- und Fernsehautor, Liedtexter und Librettist. In den letzten Jahren schuf er mit „Elisabeth“, „Tanz der Vampire“ und „Mozart!“ eine neue, europäische Form des populären Musiktheaters, die den Begriff „Musical“ erweitert und ein eigenes Genre - das Drama-Musical - geschaffen hat. Aus seiner Feder stammen die deutschen Versionen internationaler Bühnenhits aus „Evita“, „CATS“, „A Chorus Line“, „Phantom of the Opera“, „Little Shop of Horrors“, „Into the Woods“, „Kiss of the Spider Woman“, „Aspects of Love“, „Sunset Boulevard“, „The Hunchback of Notre Dame“, „The Lion King“, „Mamma Mia!“ und Elton Johns „AIDA“.
Das von ihm konzipierte und geschriebene Musical „Elisabeth“ war über fünf Jahre lang im Wiener Theater ausverkauft und ist inzwischen der erfolgreichste deutschsprachige Musiktheaterexport seit der „Dreigroschenoper«. Über acht Millionen Zuschauer haben „Elisabeth« in Österreich, Japan, Ungarn, Schweden, Deutschland und Holland bisher gesehen. Michael Kunzes „Tanz der Vampire“, das nach sechs Jahren Laufzeit in Wien, Stuttgart, Hamburg, Warschau und in Japan das Publikum immer noch begeistert — bisher vier Millionen Zuschauer, erreichte als erstes Musical eines deutschen Autors 2002/2003 den Broadway.
Mit „Mozart!“ hat Michael Kunze seinen dritten internationalen Bühnenhit gelandet. 2002 hatte dieses Musical über die Selbstbehauptung eines genialen Musikers in Karlstad, Schweden und Tokio und Osaka, Japan Premiere, seit 2003 läuft es in Budapest, Ungarn. Mit weit über tausend Aufführungen pro Jahr ist Michael Kunze der erfolgreichste deutschsprachige Bühnenautor der Gegenwart im In- und Ausland. In den 80er Jahren rückte das Genre Musical in den Mittelpunkt von Michael Kunzes Aktivitäten. Seine umjubelten und erfolgreichen deutschen Versionen der Werke von Andrew Lloyd Webber, Stephen Sondheim und anderen machten ihn bald zu einem der wichtigsten Repräsentanten des deutschsprachigen Musicals. Das durch diese Zusammenarbeit mit den Erfolgreichsten des Genres gewonnene Know-How setzt er seit Beginn der 90er Jahre dazu ein, seine eigene Form des Musiktheaters zu entwickeln. Seine jüngsten Arbeiten sind ein Sprechtheaterstück mit dem Titel „Lenya“, Uraufführung Kurt-Wein-Festival Dessau 2002, eine amerikanische Oper, Raoul mit Musik von Gershon Kingsley, und seine neuen Musicals „Rebecca“ und „Marie Antoinette“, beide mit Musik von Sylvester Levay. „Raoul“ wird am 21.Februar 2008 im Theater Bremen uraufgeführt.
Weiterhin stammen zahlreiche deutsche und internationale Tophits aus seiner Feder. Interpreten wie Udo Jürgens, Silver Convention, Herbie Mann, Julio Iglesias, Gilbert Bécaud und Sister Sledge verdanken ihm einige ihrer größten Erfolge. Zusammen mit seinem Freund und Kollegen Sylvester Levay erhielt Michael Kunze als erster Deutscher einen Grammy Award fürr seine Produktion „Fly, Robin, Fly“, die Platz 1 der US-Charts erreichte. Zahlreiche andere internationale Auszeichnungen und 82 Gold- und Platinschallplatten zeugen von diesem Abschnitt seiner Karriere. Für sein Gesamtschaffen als Songwriter wurde er 2005 mit dem Echo Lifetime Award der Deutschen Phono Akademie geehrt.
SYLVESTER LEVAY - Komponist
Sylvester Levay kam 1945 als Sohn ungarischer Eltern in Subotica, Ungarn, zur Welt. Mit acht Jahren begann er seine Ausbildung an der örtlichen Musikschule, und bereits im Alter von fünfzehn Jahren gewann er seinen ersten Kompositionswettbewerb. Anfang der 60er Jahre kam er nach Deutschland und dirigierte zahlreiche Orchester. 1972 ließ er sich in München nieder und konzentrierte sich in erster Linie auf das Komponieren. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Songs für Künstler wie Udo Jürgens, Katja Ebstein, Penny McLean und andere, und er schloss Bekanntschaft mit dem Textdichter Michael Kunze, mit dem er bis heute intensiv zusammenarbeitet.
Den internationalen Durchbruch schaffte Sylvester Levay 1975 gemeinsam mit Michael Kunze mit dem Hit „Fly, Robin, Fly“, für den er im selben Jahr den Grammy Award erhielt. Weitere Welthits wie „Get Up and Boogie“ oder „Lady Bump“ folgten. Zwischen 1977 und 1980 komponierte Sylvester Levay für international bekannte Künstler wie Elton John, Donna Summer oder Herbie Mann. 1980 verlegte er seinen Wohnsitz nach Hollywood, wo er 20 Jahre lang mit Größen wie Michael Douglas, George Lucas, Sylvester Stallone, Whoopie Goldberg, Peter O‘Toole, Steven Spielberg und anderen zusammenarbeitete. Er komponierte Musik für über 100 amerikanische Spielfilm- und Fernsehproduktionen und hielt an verschiedenen amerikanischen Universitäten Vorlesungen über Filmmusikkomposition.
In den 90er Jahren widmete sich Sylvester Levay gemeinsam mit Michael Kunze einem neuen Genre, dem Musical. Ihr erstes gemeinsames Werk, das Musical „Hexen Hexen“, wurde 1991 auf der Freilichtbühne des Theaters Heilbronn mit großem Erfolg aufgeführt. Ein Jahr später hatte ihre Musical-Produktion „Elisabeth“ im Wiener Theater unter der Regie von Harry Kupfer Weltpremiere. „Mozart!“, Wien 2001 und das kürzlich uraufgeführte „Rebecca“ setzen die Reihe von Musicalerfolgen fort.
TAMIYA KURIYAMA - Regisseur
Der 1953 in Tokio, Japan, geborene Tamiya Kuriyama schloss das Studium der Literaturwissenschaften an der Waseda University, einer der Top-Universitäten des Landes ab. Im asiatischen Raum zählt er zu den renommiertesten Regisseuren und hat sich als Meister seines Fachs vor allem in Bereichen des Musiktheaters einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Nach seiner Tätigkeit bei der Geino-Za Company und der Bungaku-Za Company assistierte er dem angesehenen Regisseur und Produzenten Kouichi Kimura bei zahlreichen Bühnenproduktionen. 1988 erhielt Tamiya Kuriyama ein Stipendium der Agentur für Kulturelle Angelegenheiten und ging zu Studienzwecken nach London. Nach seiner Rückkehr nach Japan war er als freier Regisseur tätig und inszenierte eine große Bandbreite an Produktionen in den unterschiedlichsten Genres. Seine großen Erfolge vom klassischen Schauspiel bis zum Musical machten ihn in kürzester Zeit zu der führenden Größe der japanischen Theaterwelt.
Tamiya Kuriyama wurde 1998 mit dem „Yomiuri Drama Award“ in der Kategorie „Bester Regisseur“ geehrt, worauf zahlreiche weitere bedeutende Auszeichnungen folgten. Seine Ernennung zum Künstlerischen Direktor des New National Theatre in Tokio im Juli 2000 wurde sowohl in Publikums- wie auch in Fachkreisen mit Begeisterung aufgenommen. Der Einfallsreichtum und der einzigartige Inszenierungsstil des japanischen Regisseurs spiegeln sich auch in seiner jüngsten Inszenierung von Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ im vergangenen Jahr wieder. Tamiya Kuriyama verwendet einen Großteil seiner künstlerischen Arbeit für den Austausch mit europäischen Theaterschaffenden und lud mit überaus großem Erfolg die unterschiedlichsten Inszenierungen, wie Peter Steins „Hamlet“ oder Produktionen des französischen „Le Théâtre du Soleil“, nach Japan ein.
Nach der gefeierten Welturaufführung von „Marie Antoinette“ am 2. November 2006 im Imperial Garden Theater in Tokio, zeichnet Tamiya Kuriyama nun auch bei der europäischen Erstaufführung im Musical Theater Bremen für die Regie verantwortlich.
MANFRED VOSS - Lichtdesigner
Manfred Voss‘ Tatigkeit begann vor uber 30 Jahren am Bremer Theater, wo er für zahlreiche Opern-, Ballett- und Schauspielproduktionen verantwortlich war. International bekannt wurde er dank seiner Lichtgestaltung für den Bayreuther Chéreau-„Ring“ 1976. Seither schuf er das Lichtdesign für sämtliche weitere Neuproduktionen der Bayreuther Festspiele, unter anderem für Jean-Pierre Ponelles und Heiner Müllers „Tristan und Isolde“ und die „Ring“-Produktionen von Harry Kupfer, Alfred Kirchner und Jürgen Flimm. 1990-95 arbeitete er an der Hamburgischen Staatsoper bei einer großen Zahl von Produktionen mit den Regisseuren Marco Arturo Marelli, Harry Kupfer, Johannes Schaaf, Achim Freyer, Andreas Homoki, Günter Krämer, Willy Decker, Ruth Berghaus, Gian-Carlo del Monaco, Jürgen Flimm, Robert Carsen und Peter Konwitschny.
Von 1995 bis 2003 war Manfred Voss Künstlerischer Leiter der Beleuchtung an den Städtischen Bühnen Köln und arbeitet dort unter anderem mit dem Regisseur Robert Carsen für dessen Inszenierung von „Der Ring des Nibelungen“, sowie Günter Krämer, Martin Duncan und Helmuth Lohner zusammen. Als Gast war er unter anderem in Wien, Athen, Berlin, Bonn, Rom, Catania, Paris, Tokio, Köln, Rio de Janeiro, Nizza, Barcelona, Bilbao, Amsterdam, Leipzig, St. Petersburg, Montpellier, Nancy, Genua, München, Venedig, San Francisco, Kopenhagen und Salzburg tätig. Für die Salzburger Festspiele kreierte er das Licht für „Lucio Silla“ und „King Arthur“, unter der Regie von Jürgen Flimm, und „Mitridate“, Regie Günter Krämer. 2003 wurde er mit dem Deutschen Bühnenpreis OPUS geehrt. In 2008 kreierte er das Licht für „Elektra“ in Barcelona, Regie Guy Joosten, und für „Salome“ in Turin, Regie Robert Carsen. Zurzeit bereitet er „Rienzi“ in Bremen, unter der Regie von Katharina Wagner, „Ariadne“ in München, Regie Robert Carsen, und „Frau ohne Schatten“, Regie: Guy Joosten, in Düsseldorf vor.
FRAUKE SCHERNAU - Kostümdesignerin
Frauke Schernau wurde in Hamburg geboren und absolvierte ihr Bühnen- und Kostümbildstudium bei Erich Wonder in Wien und Eckehard Grübler in München. Im Anschluss an ihr Studium war sie sechs Jahre als Assistentin des Bühnen- und Kostümbildners Jürgen Rose tätig und arbeitet mit ihm unter anderem für das London Festival Ballet, National Ballet of Canada, Joffrey-Ballet New York, Hamburg Ballett, Stuttgart Ballett sowie an der Pariser Oper und der Mailänder Scala. Im Rahmen dieser Tätigkeit erhielt sie die Chance einer engen Zusammenarbeit bei Choreografien von John Cranko, Heinz Spoerli, John Neumeier und Marcia Haydée. Von 1987 bis 1990 war Frauke Schernau Leiterin der Kostümabteilung am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel und ist seit 1991 Kostümdirektorin der Sächsischen Staatsoper Dresden. Hier ist besonders die Zusammenarbeit mit dem Opernregisseur Williy Decker und dem Bühnen- und Kostümbildner Wolfgang Gussmann für die Inszenierungen von „Freischütz“, „Don Giovanni“, „Die Soldaten“, „Lear“ und „Der Ring des Nibelungen“ hervorzuheben. Darüber hinaus zeichnete sie für Annette Jahns‘ Inszenierungen von „Das Tagebuch der Anne Frank“, „Ein dunkler Schatten ist Liebe“, „Fräulein Julie“, „Porqué…! Porqué...! Tango Orphée“ sowie „Madame Butterfly“ das Kostümdesign verantwortlich.
Weiter umfassen ihre Arbeiten in Dresden die Kostümentwürfe für die Opern „Nabucco“, unter der Regie von Peter Konwitschny, „L‘Italiana in Algeri“, unter der Regie von Peer Boysen, sowie „Otello“, Regie Vera Nemirova, und die Ballette „Toteninsel“, „Paganini“, „Auf Suche“, „Schein“, „Teufel - Engel“, einer Choreografie von Stefan Thoß als Auftragsarbeit für das Zweite Deutsche Fernsehen, und „Theme and Variation“, der berühmten Choreografie von George Balanchine. Für das ZDF war Frauke Schernau mit verschiedenen Arbeiten betraut und arbeitete mit den unterschiedlichsten Künstlern für Inszenierungen an zahlreichen europäischen Theatern mit, so unter anderem mit Marina Wandruszka an „La Traviata“ in Innsbruck und Mozart-Opern in Nürnberg, Amsterdam und Enschede, mit Willy Decker an „Lear“ und „Die Soldaten“ in Amsterdam sowie „Der Ring des Nibelungen“ am Teatro Real in Madrid.
BERND STEIXNER - Musikalischer Leiter
Bernd Steixner studierte an der Kölner Musikhochschule Klavier und Dirigieren. Er war Assistent des Musikalischen Leiters bei der Kölner Produktion des Musicals „Gaudi“ von Eric Woolfson und übernahm kurze Zeit später die Musikalische Leitung von Woolfsons Musical „Gambler‘ in Mönchengladbach. Daran schloss sich die Tätigkeit als Dirigent bei „Les Misérables“ in Duisburg an. Danach war er zwei Jahre stellvertretender Musikalischer Direktor bei „Das Phantom der Oper“ in Hamburg und kümmerte sich parallel als Dozent der Stella Academy um die Ausbildung des Musicalnachwuchses. Im Jahr 2001 wurde er am Colosseum Theater in Essen Musikalischer Leiter der deutschen Erstaufführung des Kunze-Levay-Musicals „Elisabeth“.
Seit 2003 ist er Musikalischer Leiter des traditionsreichen Theater des Westens in Berlin und zeichnete in dieser Funktion verantwortlich für die Musicals „Les Misérables“, „3 Musketiere“, „Elisabeth“ sowie „Tanz der Vampire“. Für letzteres war er als Musical Supervisor ebenfalls für die Ungarische Erstaufführung 2007 in Budapest tätig. Als eigene Produktion brachte er außerdem in Hamburg, Berlin und Essen eine konzertante Version von Andrew Lloyd Webbers „Jesus Christ Superstar“ auf die Bühne. Sein besonderes Interesse gilt der Chormusik, vor allem der geistlichen Musik aus England. Daher arbeitet er, soweit es ihm zeitlich möglich ist, mit verschiedenen Chören im In- und Ausland.
RENATE GRITSCHKE - Künstlerische Produktionsleiterin
Die in Frankfurt geborene Kauffrau und Tanzpädagogin begann ihre Theatertätigkeit 1992 im Hamburger Theater Neue Flora als Company Managerin von Sir Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“. Als Künstlerische Produktionsmanagerin von „Disneys Der Glöckner von Notre Dame“ wechselte sie an das Theater am Potsdamer Platz in Berlin und verantwortete ab 1999 als Geschäftsführerin und Theaterleiterin am Stuttgarter Palladium Theater das Disney-Musical „Die Schöne und das Biest“ sowie den Produktionswechsel zur Nachfolgeproduktion „CATS“.
Als Production Coordinator für „Disneys Der König der Löwen“ kehrte Renate Gritschke in ihre Wahlheimat Hamburg zurück. Unter ihrer Projektleitung entstanden unter anderem das Musical „Teddy - Ein musikalischer Traum“, anlässlich des 100. Geburtstages des Steiff-Teddybären, das „Steve Barton Memorial Concert“ sowie das „Elisabeth“-Galakonzert zum 10-jährigen Bestehen des Musicals der Autoren Michael Kunze und Sylvester Levay. Für die Uraufführung von „Marilyn - Das Musical“ verantwortete sie Casting und MMP-Geschäftsführung. Sie war ausführende Produzentin des Films „Nachtmärchen“, der Wiederaufnahme des Musicals „Vom Geist der Weihnacht“ in Oberhausen 2004 und der Benefizveranstaltung der konzertanten „Titanic“-Aufführung in Hamburg in 2007. Für die Kunze/Levay-Neuproduktionen „Rebecca“ und „Marie Antoinette“ organisierte sie die CD-Aufnahmen zur Vorabpräsentation. Zuletzt betreute Renate Gritschke „Die 13½ Leben des Käpt‘n Blaubär“, Buch Heiko Wohlgemuth, Musik Martin Lingnau, nach dem Bestseller von Walter Moers und leitete das Reading für das geplante Musical „Don Camillo & Peppone“ von Michael Kunze, Buch, und Dario Farina, Musik.
HANS JOACHIM FREY - Produzent
Seit August 2007 ist Hans-Joachim Frey Generalintendant und 1. Geschäftsführer der Theater Bremen GmbH und damit verantwortlich für die Oper Bremen, das Schauspiel Bremen, das Tanztheater Nord-West und das Kinder- und Jugendtheater MOKS. Bevor Frey nach Bremen wechselte, arbeitete er als Operndirektor an der Semperoper in Dresden. Er etablierte das Haus als wirtschaftlich erfolgreichstes Theater Deutschlands und arbeitete mit Regisseuren wie Sebastian Baumgarten, Vera Nemirova, Claus Guth, Nikolaus Lehnhoff Günter Krämer und Peter Konwitschny. Zudem holte Frey die bekanntesten internationalen Opernstars nach Dresden und etablierte ein Opernensemble mit angesehenen Sängerinnen und Sängern.
Als die Semperoper 2002 aufgrund der schweren Jahrhundertflut kurzfristig für acht Monate schließen musste, bewies sich Frey auch als tatkräftiger Krisenmanager: Zusammen mit Harry Kupfer initiierte er die Produktion „Carmen“ in der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden. Die Wiederbelebung des Semperopernballs nach 67 Jahren anlässlich der 800 Jahr-Feierlichkeiten der Stadt stellte den Höhepunkt seines Schaffens in Dresden dar.
Als Kulturmanager legt Hans-Joachim Frey neben Kunst auf höchstem Niveau und intensiver Nachwuchs-Förderung viel Wert auf eine enge Verbindung von Theater und Wirtschaft sowie auf weltweite Kontakte in bedeutenden Metropolen. Seine Erfahrung auf diesem Gebiet vermittelt er als Lehrbeauftragter für das Fach Kulturmanagement an den Hochschulen Hamburg, Weimar und Bremen.
Seine Gründungsaktivitäten beweisen das Selbstverständnis von Hans-Joachim Frey: 2003 rief er in Dresden das Internationale Forum für Kultur und Wirtschaft „Forum Tiberius“ ins Leben. Weltweit werden hier Kontakte sowie ein Internationales Matching anlässlich hochkarätiger Kultur- und Wirtschaftsreisen gepflegt. Das „Forum Tiberius“ setzt sich nachhaltig für die Förderung junger Künstler ein.
Weiterhin ist er Gründer und Wettbewerbsleiter des weltweit wichtigsten internationalen Gesangwettbewerbes der italienischen Oper, „Competizione dell‘Opera“, und des bedeutenden internationalen Klavierwettbewerbes, „Anton G. Rubinstein“. Alle diese und viele anderen Initiativen werden von Hans-Joachim Frey nach wie vor aktiv begleitet. In Bremen hat er gleich zu Beginn seiner Intendanz das „Internationale Kultur Forum Theater Bremen“ ins Leben gerufen, um auch in der Hansestadt Impulse aus der Kultur in die Gesellschaft, in die Wirtschaft und in die Politik zu fördern.
Marie Antoinette — Ein Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay
Paris zur Zeit der Französischen Revolution. Marie Antoinette und Margrid Arnaud - zwei junge Frauen, die Geschwister sein könnten. Die eine ist Königin von Frankreich, die andere eine zornige Revolutionärin. In verschwenderischem Überfluss die eine, im Elend die andere. Ihr erstes Aufeinandertreffen ist der Beginn eines faszinierenden Dramas um Schuld und Sühne, Unterdrückung und Aufruhr, Rachsucht und Menschlichkeit.
Das Musical MARIE ANTOINETTE ist das jüngste Werk des Teams Michael Kunze und Sylvester Levay, das mit „Elisabeth“, „Mozart!“ und „Rebecca“ internationale Anerkennung errang.
Die Zuschauer erwartet ein bewegender Theaterabend.
Vor dem historischen Hintergrund der revolutionären Ereignisse erleben sie den Aufstieg eines Bettlermädchens zur Herrin über Leben und Tod und den tiefen Fall der strahlenden Königin von Frankreich. Es geht um Ehrgeiz, Hochmut, Hass, Liebe und Leidenschaft.
Am Schluss triumphiert grausam die Revolution. Aber wichtiger ist ein Moment des Verstehens. Im Schatten der Guillotine begreifen zwei Frauen, was den Menschen zum Menschen macht.
Große Melodien und dramatische Sinfonik, die Kostüme einer versunkenen Epoche, unvergessliche Charaktere und spektakuläre Szenen machen MARIE ANTOINETTE zu einem lange nachwirkenden Erlebnis.
Nach der Uraufführung in Tokio feierte die japanische Presse MARIE ANTOINETTE mit Superlativen. Für die europäische Erstaufführung haben Michael Kunze und Sylvester Levay Such und Musik nochmals gründlich überarbeitet. Führende deutsche Musicalstars konnten für die Hauptrollen der Bremer Produktion gewonnen werden. Ein Muss für Musicalfans und ein Theaterereignis, das eine Reise wert ist.
Quelle: Tobias Reitz - SONY Music - 26.01.2009
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